provozní doba (školní výlety si mohou otevírací dobu zvolit sami dle jejich programu)
červenec a srpen
Pondělí
ZAVŘENO
Úterý - Neděle
9:30 - 17:00
květen, červen a září
Pondělí
ZAVŘENO
Úterý - Neděle
11:00 - 17:00
říjen - duben na objednávku.
plné vstupné 60 Kč, snížené 30 Kč, školní výlety do obou muzeí 40 Kč
Provaznické muzeum

Kde nás najdete

nám. Míru č.p. 61
Deštná
378 25
tel.: +420 384 384 231
mobil: +420 721 415 581

49°15'54.838"N,
14°55'21.662"E
Mapa PM
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Exposition

Die lange vorbereitete Exposition dokumentiert teilweise die Entwicklung des Zivil und Militärflugwesens in Südböhmen und widmet sich vor allem dem Schicksal der tschechoslowakischen Piloten, die im Zweiten Weltkrieg gekämpft haben. An diesen jahrzehntelang missachteten Meilenstein der Nationalgeschichte erinnern Gegenstände aus den Erbschaften der verstorbenen Kriegsveteranen sowie der Andachtsraum. Das Museum, das in einem ehemaligen Kinosaal in Deštná entstanden ist, stellt die größten Legenden der  tschechoslowakischen  Fliegerei vor, daneben auch manche weniger bekannte Piloten aus Südböhmen, die außerordentliche Erfolge erzielt haben.

Die Ausstellungssäle sind in zwei Räume geteilt. In der Eingangshalle steht die Kopie einer Fliegerhaube, in der sich die Exposition den Schicksalen der tschechoslowakischen  Flieger im Zweiten Weltkrieg zuwendet. Die Ausstellungsgegenstände in den ehemaligen Kinosälen bringen dem Besucher all das näher, was an das tschechische Flug und Militärwesen erinnert, sowie Erwerbungen von dreizehn Studienfahrten des Vereins im Ausland.

Den Grundstock des Bestandes bilden Sammlungen des Vereins, aber auch Geschenke und Leihstücke. Zu den bedeutendsten Unikaten gehört ein Teil der Innenausrüstung einer Messerschmitt Me-109, ein Seitenruder der Heinkel H-219 Uhu aus eigener Sammlung (das einzig bekannte in Europa – eine Camouflage vom Frühling 1945), oder auch eine durchschossene Sauerstoffflasche aus der Spitfire des Sgt. Karel Pavlík, der in dieser Maschine am 5. 5. 1942 bei Ypres ums Leben gekommen ist. Ein weiteres Unikat ist das Wrack des Liberator PP-Y, in dem die tschechoslowakische Besatzung auf der Insel Hoy umgekommen ist, und das von den Mitgliedern des Vereins aufgefunden wurde.

Der Andachtssaal direkt neben der Fliegerhaube vergegenwärtigt die Namen aller verstorbenen Piloten. Detaillierte Lebensgeschichten bringen uns ihre Schicksale näher, und Fotografien dokumentieren die Orte ihrer Gräber. Den Raum dominiert eine gigantische Abbildung des britischen Friedhofs in Brookwood, wo viele tschechoslowakische Kriegspiloten begraben sind. Unter der Abbildung befindet sich ein echtes Grabmal, ringsum umgeben von Erdreich aus den Gräbern der Piloten.

Im Projektions und Vortragssaal mit einer Kapazität von 60 Plätzen können historische und auch zeitgenössische Filme mit Fliegerthematik betrachtet werden. Die Aufnahmen erhielt das Museum von der Produktionsstelle des Filmarchivs des Tschechischen Fernsehens und vom RAF Museum TV. Die breite Auswahl wird auch von eigenen Dokumentarfilmen der Vereinsmitglieder ergänzt, die sie bei dreizehn Studienfahrten im Ausland auf den Spuren nach tschechoslowakischen Kriegspiloten angefertigt haben. Der Projektionssaal dient auch Diskussionen mit Historikern, Aviatikern, Piloten und Fliegerveteranen. Spezielle Vorlesungen, von denen die Redner manche auf Englisch halten, sind auch an Schüler orientiert.